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Nur für Girls: Erfahrungsberichte Fachrichtungen
Schülerinnen interessieren sich für Physik, Informatik und Chemie

MentorinnenNetzwerk für Frauen in Naturwissenschaft und Technik beteiligt sich aktiv am Tag der Naturwissenschaften der Goethe-Universität

Tag der Naturwissenschaften am 19. März 2003
Mentorin Dr. Diana Taylor, studentische Mentorinnen Hermine Reichau (Informatik) und Michelle Dill (Chemie) (von links nach rechts) und Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums beim Tag der Naturwissenschaften im Biozentrum

Wie ist es eigentlich, als Frau Physik, Chemie oder Informatik zu studieren? Wie sieht so ein Studium aus und können wir das überhaupt schaffen? Diese Fragen stellten Schülerinnen des Frankfurter Goethe-Gymnasiums, die am 19. März zum Tag der Naturwissenschaften gekommen waren. Die Antwort lieferten ihnen drei Studentinnen aus diesen Fachbereichen. Enela Agic, Michelle Dill und Hermine Reichau berichteten mit viel Begeisterung von ihren Erfahrungen im Studium und auch, warum sie sich für ein naturwissenschaftliches Fach entschieden haben.

Die 22 Oberstufen-Schülerinnen des Goethe-Gymasiums nehmen seit Oktober vergangenen Jahres am hessenweiten Modellprojekt "Mentoring für Schülerinnen" des MentorinnenNetzwerks teil. Ihre Mentorinnen sind wie Enela, Michelle und Hermine Studentinnen der Goethe-Universität aus den Fachbereichen Physik, Chemie, Informatik und Biologie.
Am Tag der Naturwissenschaften begleiteten die studentischen Mentorinnen die Schülerinnen durch die Universität und besuchten gemeinsam zahlreiche Vorlesungen und Veranstaltungen in den Fachbereichen.

Und weil es besonders interessant ist, zu erfahren, was man nach so einem Studium beruflich anfangen kann, war auch eine Biophysikerin aus dem MentorinnenNetzwerk anwesend. Dr. Diana Taylor ist Senior Scientist bei VIATRIS GmbH. Seit Januar dieses Jahres engagiert sie sich als Mentorin im MentorinnenNetzwerk und betreut Enela Agic (Physik-Studentin der Uni Frankfurt) in einer persönlichen Mentoring-Kooperation. Dr. Taylor berichtete den Schülerinnen über ihren Berufsweg und betonte die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens und interdisziplinären Denkens. "Viele Fächer sind eng miteinander verknüpft, so kam es, dass ich als Biophysikerin jetzt im Pharma-Bereich arbeite und mich mit der Vermittlung von wissenschaftlichem Wissen befasse". Ihr Rat an Schülerinnen und Studentinnen: "Seid offen gegenüber neuen Themen, habt Mut und nutzt die Erfahrungen eurer Mentorinnen".

Noch bis Juni dieses Jahres haben die Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums die Möglichkeit, mit ihren studentischen Mentorinnen an verschiedenen Projekten innerhalb der Goethe-Universität teilzunehmen. Geplant sind u.a. Institutsführungen in den Fachbereich Informatik, Physik, Biologie und Chemie, ein HTML-Workshop, Gespräche mit Professorinnen und Doktorandinnen, ein Chemiepraktikum und der Besuch einer Forschungseinrichtung.

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