Mentoring-Programm 2016 gestartet!

Am 30. April  startete ein neues Mentoring-Programm.  131 Studentinnen und 13 Doktorandinnen der natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fächer aller hessischen Hochschulen haben den Sprung in das Programm geschafft und arbeiten nun für ein Jahr mit einer Mentorin zusammen. Zuvor haben sie einen Auswahlprozess durchlaufen, denn insgesamt hatten sich 314 Interessentinnen angemeldet, von denen wiederum 225 ein Auswahlgespräch an ihrer Hochschule geführt haben. Bei der Auswahl für das Mentoring-Programm ist vor allem entscheidend, wie motiviert die Kandidatin für die Teilnahme ist und ob sie konkrete Fragestellungen mitbringt, bei der eine Mentorin unterstützen kann.

Den Auftakt bildete der Mentoring-Tag, der wie jedes Jahr am Campus Westend der Goethe-Universität stattfand. Fast 250 Mentees und Mentorinnen nahmen an der Veranstaltung teil, die ihnen zur intensiven Vorbereitung auf ihre Kooperationen diente. Zuvor wurden die Tandems im zentralen Koordinierungsbüro des MentorinnenNetzwerks zusammengestellt. Keine leichte Aufgabe, denn die Bedürfnisse der Mentees sind sehr unterschiedlich. Häufig geht es ihnen um Unterstützung im Studium, die Entscheidungsfindung beim Übergang zwischen Bachelor, Master und Promotion oder um Vorbilder für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit der Unterstützung ihrer Mentorin werden sie nun an Karrierezielen arbeiten und wichtige Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen.

Die 144 Mentees, die nun im Programm sind, kommen aus vielen verschiedenen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studienfächern und Fachbereichen. Besonders stark vertreten sind in diesem Jahr Biologie und Informatik mit jeweils 15 Mentees, dicht gefolgt von 14 Teilnehmerinnen aus dem Wirtschaftsingenieurwesen.

Ein Jahr haben die Tandems nun Zeit, um ihre Kooperation eigeninitiativ und zielorientiert zu gestalten. Dabei geht es um ein Lern- und Feedback System in einem geschützten Rahmen ohne Hierarchien. Nicht nur die Mentees gewinnen durch die Zusammenarbeit, auch die Mentorinnen profitieren maßgeblich von ihrem Engagement im Netzwerk: Sie können ihr berufliches Netzwerk erweitern, ihren eigenen Werdegang reflektieren und ihre Führungskompetenzen schärfen.